Consciousness Thought

Bewusstsein: Bekenntnisse eines Hirnforschers by Christof Koch

Posted On March 24, 2017 at 8:39 am by / Comments Off on Bewusstsein: Bekenntnisse eines Hirnforschers by Christof Koch

By Christof Koch

Wie kann Aktivität im Gehirn Gefühle auslösen? Wie kann „bloßes Fleisch“ – so wird der Körper in Cyberpunkromanen oft abfällig genannt -- subjektives Empfinden hervorbringen? Oder allgemeiner gesagt: Wie kann etwas Physisches etwas Nichtphysisches, subjektive Zustände erzeugen? Ob es der Zahnschmerz ist, die Freude beim Anblick der eigenen Kinder oder der Geschmack eines edlen Weins, sie alle haben denselben Ursprung in der Aktivität von Nervengewebe, im Bewusstsein. Christof Koch forscht seit Jahren über das Thema Bewusstsein. In einer paintings Bestandsaufnahme zeigt er den derzeitigen Stand der Forschung auf, an dem auch maßgeblich Wissenschaftler wie Francis Crick, Ned Block, David Chalmers, Stanislas Dehaene, Giulio Tononi und Wolf Singer mitgewirkt haben. Ihm erscheint nicht als Widerspruch, mit naturwissenschaftlichen, empirischen Methoden erklären zu wollen, wie Gefühle entstehen. Wir sind uns der meisten Dinge, die in unserem Kopf vorgehen, nicht bewusst. Koch postuliert, dass Zombies ohne Bewusstsein in weiten Teilen unser Leben steuern, auch wenn wir der festen Überzeugung sind, darüber selbst zu bestimmen. Seiner Meinung nach wird es gelingen, empfindungsfähige Maschinen zu bauen – er liefert eine erste Vorlage hierfür im Buch. Er reflektiert so varied Aspekte wie die Unterscheidung zwischen Aufmerksamkeit und Bewusstsein, das Unbewusste, die Physik und Biologie des freien Willen, Hunde, den Ring der Nibelungen, den Glauben an einen persönlichen Gott und Traurigkeit. Kochs Buch ist mehr als ein wissenschaftlicher Überblick – es ist zudem Bekenntnis, Autobiographie und futuristische Spekulation.

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Einige Gelehrte bestreiten, dass das Bewusstsein eine kausale Aufgabe hat. Sie akzeptieren sein Vorhandensein, argumentieren aber, dass subjektive Gefühle keine Funktion hätten – diese sind für sie nur Schaumkronen auf dem Ozean des Daseins, ohne Konsequenzen für die Welt. Der Terminus technicus dafür ist Epiphänomen. Das Geräusch, 52 Book Title B ewusstsein das das Herz beim Schlagen macht, ist solch ein Epiphänomen – es ist für den Kardiologen nützlich, um seine Diagnose zu stellen, aber es hat keine unmittelbare Auswirkung auf den Körper.

Wenn ein Programm nicht funktionierte, war niemand anderes als man selbst dafür verantwortlich. Ich schrieb (anfangs auf 2 Persönliches 25 Lochkarten, die dem Zentralcomputer der Universität zugeführt wurden) Programme für Astrophysiker und Kernphysiker in Algol und Assemblersprache. F orschungsarbeit zur Biophysik der Nervenzellen Außerdem faszinierte mich die Vorstellung ungeheuer, dass das Gehirn eine Art von Computer ist und Informationen verarbeitet. Ausgelöst wurde diese Leidenschaft durch die sehr anregende Lektüre des Buches Gehirngespinste: Neuroanatomie für kybernetisch Interessierte des deutsch-italienischen Anatomen Valentin Braitenberg.

Niemand aber bezweifelte, dass Softwarekonstrukte, deren Intelligenz mit unserer konkurrieren und sie 3 Definition des Problems 41 letztlich in den Schatten stellen wird, kommen werden. Zwar brauchen Informatiker und Programmierer wahrscheinlich noch einige Jahrzehnte, um an die menschliche Intelligenz heranzukommen, doch im Prinzip steht dem nichts wirklich entgegen. Niemand beim SciFoo hielt es für unvorstellbar, dieses Ziel zu erreichen. Man diskutierte nur darüber, wie man es am besten erreichte, ob künstliche Intelligenz der menschlichen Gesellschaft nützen oder schaden werde und dergleichen mehr.

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