History 2

Der Zweite Weltkrieg by Rolf-Dieter Müller

Posted On March 23, 2017 at 3:40 pm by / Comments Off on Der Zweite Weltkrieg by Rolf-Dieter Müller

By Rolf-Dieter Müller

In nur sieben Jahren hatte Hitler Deutschland rücksichtslos auf Gleichschaltung und Kriegswirtschaft getrimmt. Am 1. September 1939 begann er mit dem Überfall auf Polen seinen Plan der Eroberung Europas. Der „größte militärische Konflikt“ in der Geschichte der Menschheit (Jörg Echternkamp) forderte zwischen 60 und 70 Millionen Menschenleben. Der profilierte Militärhistoriker Rolf-Dieter Müller, langjähriger wissenschaftlicher Direktor am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam, schreibt einen systematischen Gesamtüberblick, der das Ungeheuerliche des Geschehens mit den zentralen Themenfeldern verständlich macht: Von den Voraussetzungen, dem Ausbruch und den Anfängen des Krieges über die Kriegswirtschaft, die Kriegserfahrungen der verschiedenen Waffengattungen, die Heimatfront, die Kriegsschauplätze bis hin zum Zusammenbruch an den verschiedenen Fronten und bis zur Kriegserinnerung. Eine große Synthese und ein wichtiger Beitrag zum 70. Jahrestag des Kriegsendes.

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La France et le Royaume-Uni : des ennemis intimes

Des guerres, des alliances, des haines, des jalousies, de los angeles fascination, de l. a. répulsion, de l’émulation – et même, quelquefois, de l’amour : les family members entre l. a. France et l’Angleterre, puis le Royaume-Uni ont quelque selected d’unique dans l’histoire des international locations. Après des siècles de rivalité, voire de haine, durant lesquels chacun des deux peuples a bridé les victoires de l’autre et l’a empêché d’étendre son empire sur le monde, Indépendance américaine contre perte du Canada, Waterloo contre Austerlitz, une relation originale s’est instaurée, faite de chamailleries et de batailles de rugbymen, mais aussi et d’abord de soutien aux heures sombres et d’accord sur les valeurs essentielles.

ZeitRäume 2016

ZeitRäume versammelt jährlich eine Auswahl von zeitgeschichtlichen Analysen, die am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) vorgestellt wurden oder aus der Arbeit des Instituts entstanden sind. Die Zusammenstellung hat nicht den Anspruch, die am ZZF betriebenen Forschungen repräsentativ zu spiegeln.

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Die Ausweitung des Krieges Kriegspläne der Westmächte Die Westmächte richteten sich derweil auf den deutschen Angriff ein. Sie vertrauten auf den Schutz der Maginot-Linie und wollten an der Peripherie aktiv werden. So trafen sie Vorbereitungen, ein Hilfskorps für die Finnen notfalls auch ohne Zustimmung der betroffenen Regierungen in Norwegen landen und durch Nordschweden marschieren zu lassen. Damit wäre zugleich Hitler von dieser lebenswichtigen Rohstoffregion abgeschnitten und der Blockadering enger gezogen.

Sein Plan, vor Narvik Minensperren zu legen und damit die deutschen Frachter zu treffen, die über den eisfreien Hafen im Winter schwedisches Eisenerz abholten, fand Zustimmung. In Berlin beobachtete die Marineführung die Entwicklung mit Besorgnis. Sie war selbst daran interessiert, ihre Operationsbasis nach Norden auszudehnen und damit die Nord- und Ostsee besser kontrollieren zu können. Nordeuropa zählte in den Planungen für eine deutsche „Großraumwirtschaft“ ohnehin zu den unverzichtbaren Positionen, so wie auch Hitlers Visionen eines „Großgermanischen Reiches“ wie selbstverständlich die „wertvollen“ nordgermanischen „Blutsquellen“ umfassten.

Von der Möglichkeit eines schnellen Sieges war sie nicht so leicht zu überzeugen. Hitler musste sich den Bedenken gegen ein Antreten noch im Herbst und Winter beugen. Immer wieder wurden Angriffstermine für den Fall „Gelb“ verschoben, insgesamt 29-mal. „Sitzkrieg“ In der schwelenden Vertrauenskrise war ein möglicher militärischer Staatsstreich nicht ausgeschlossen. Dem Widerstand fehlte freilich die treibende Kraft, und die Heeresspitze hielt sich bedeckt. Die Verschiebung des Angriffs auf das Frühjahr 1940 ließ Zeit für zusätzliche Rüstungen, mit denen sich die Erfolgsaussichten verbesserten.

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