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Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150–1550 : Stadtgestalt, by Eberhard Isenmann

Posted On March 23, 2017 at 12:33 pm by / Comments Off on Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150–1550 : Stadtgestalt, by Eberhard Isenmann

By Eberhard Isenmann

Die mittelalterliche Stadtgeschichte des Historikers Eberhard Isenmann erschien erstmals Ende der 1980er-Jahre. Das Buch ist als "Der Isenmann" in Lehre und Forschung eingegangen und zu einem Standardwerk avanciert. 2012 hat der Autor eine um viele neue Themen erweiterte und aktualisierte Neubearbeitung seines Handbuchs vorgelegt. „Der neue Isenmann“ erscheint jetzt bereits in zweiter durchgesehener Auflage.

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Auf dieser Stufe gehen die Güter aus der produzierenden Wirtschaft, wie Bücher noch annimmt, unmittelbar, d. h. ohne jeglichen Zwischenhandel, in die konsumierende Wirtschaft über. Die in der geschlossenen Hauswirtschaft noch vereinigte Produktion wird auf der Stufe der Stadtwirtschaft in zwei Standorte, in einen gewerblichen der Stadt und einen agrarischen – mit Einschluss gewisser gewerblicher Rohstoffe – auseinandergelegt. Der Grund liegt darin, dass der notwendigerweise wachsende städtische Schutzverband die eigene Ernährung nicht mehr sichern kann, andererseits die ländliche Wirtschaft Produktionsvorteile ausnutzt und durch die Entwicklung einseitiger Sonderwirtschaften Überschüsse erzielt.

Rottweil erlaubte dem Bürger allerdings nur die Haltung von zwei Melkkühen, worauf die städtischen Hirtenmeister zu achten hatten. Innerhalb der Mauern, vor allem in den Vorstädten, gab es viele offene Grundstücke mit Acker ächen und ausgedehnte Gärten, Wein- oder Hopfenanbau. Die Stadt selbst besaß in der Regel Feldmarken und Allmenden oder hatte Nutzungsrechte zum Zwecke des Schiffsbaus, des Brennholzschlags und Ähnlichem an Gemarkungen, die sich in fremdem Eigentum befanden. Städte waren bestrebt, land- und forstwirtschaftliche Nutzungs ächen und die Allmende zu vergrößern.

Der Grund liegt darin, dass der notwendigerweise wachsende städtische Schutzverband die eigene Ernährung nicht mehr sichern kann, andererseits die ländliche Wirtschaft Produktionsvorteile ausnutzt und durch die Entwicklung einseitiger Sonderwirtschaften Überschüsse erzielt. Auf dem städtischen Markt tauschen sich beide 46 Adam Smith, An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (1776), Book III, Chap. I. 47 K. 1), S. 108, 135 ff. Brought to you by | New York University Bobst Library Technical Services Authenticated Download Date | 3/4/15 10:12 PM Was ist eine Stadt?

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