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Kulturgeschichte des späten Mittelalters: Von 1200 bis 1500 by Anton Grabner-Haider

Posted On March 23, 2017 at 3:20 pm by / Comments Off on Kulturgeschichte des späten Mittelalters: Von 1200 bis 1500 by Anton Grabner-Haider

By Anton Grabner-Haider

Die Autoren geben einen breiten Überblick über die Kultur und Lebenswelt des späten Mittelalters (1200–1500) in ganz Europa. Den ideellen Hintergrund bildet die Pragmatische Philosophie von W. James bis R. Rorty, die Denkmodelle und Weltdeutungen im Kontext konkreter »Lebensformen« und »Lebenswelten« beschreibt.
Grabner-Haider stellt die Lebenswelten und die sozialen Prozesse dieser Zeitepoche dar, Handel, Arbeit und Wirtschaft, die Beziehungen der Geschlechter. Neben den politischen Entwicklungen in Mitteleuropa, in England und Frankreich, in Nord-, Süd- und Osteuropa liegt ein Schwerpunkt auf den religiösen Weltdeutungen, dem Wirken der Bettelorden, der Herrschaft der Kleriker, den Lehren der Konzile und den religiösen Lebensformen.
Im Kontrast dazu stehen die Lehren der Theologen und Philosophen an den Universitäten, die Konzepte der Humanisten und der Renaissance der antiken Lebenswelt. Grabner-Haider beschreibt die Konfliktfelder zwischen Juden, Christen und Moslems, die Entwicklung der Naturwissenschaft, der Medizin, der Mathematik und der Astronomie.
Ein Blick fällt auf die Lebenswelt der Byzantinischen Kultur, die growth des Osmanischen Reiches, die griechisch-orthodoxe faith in Süditalien und die Entwicklungen in Russland.
Erinnert werden auch die dunklen Seiten der christlichen Reichsreligion, die Verfolgung der »Ketzer« und »Häretiker«, die Formen der Inquisition und der Kampf gegen die Kirchenreform.
Johann Maier stellt die Kultur und Lebenswelt der Juden in Europa und in den islamischen Ländern umfassend dar, die religiösen Lehren, die Formen des Kults und die theologischen Überlegungen. Ebenso beleuchtet Karl Prenner die Kultur und Lebenswelt der Moslems im arabischen und im persischen Raum, den Austausch mit Juden und Christen in Spanien, die theologischen und philosophischen Lehren, die Schulen des Rechts, sowie die Formen der Herrschaft. Eine übersichtliche Zeittabelle, eine Liste mit weiterführender Literatur und ein Personenregister erschließen den Band zusätzlich.

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Der Past aber verweigerte beiden Rivalen die Anerkennung. In Italien ging der Kampf zwischen den Anhängern der Staufer und der Welfen (Ghibelinen) weiter, bis der letzte männliche Stauferfürst Konradin in Neapel hingerichtet wurde. 14 Diese Zeit des „Interregnums“ im deutschen Königreich stärkte die regionalen Fürsten und die Städtebünde. Nun wurden viele der bisherigen Königsstädte zu freien „Reichsstädten“, die Fürstengeschlechter der Habsburger, der Hohenzollern, der Wettiner und der Wittelsbacher konnten ihre regionale Herrschaft vergrößern und festigen.

Ließ den Kaiser als Ketzer und Gotteslästerer verurteilen, er sprach über ihn den Kirchenbann © 2012, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. ua - 37793 34 Entwicklungen der politischen Herrschaft aus und ließ sogar einen Kreuzzug gegen ihn predigen, der mit einem Ablass von Sündenstrafen verbunden war. In Deutschland wurden Gegenkönige gewählt, doch der Kaiser konnte sich militärisch gegen diese durchsetzen. 13 Denn nun kam es im Reich zu langen Machtkämpfen um die Nachfolge des Kaisers, die Parteien standen sich unversöhnlich gegenüber.

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