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Medizinische Mikrobiologie - Infektiologie 2. Auflage by Mark Zuckerman

Posted On March 24, 2017 at 2:09 pm by / Comments Off on Medizinische Mikrobiologie - Infektiologie 2. Auflage by Mark Zuckerman

By Mark Zuckerman

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B. oft durch Wasserleitungen übertragen. Das kontaminierte Wasser ist 41 vermutlich kälter als 25°C und arm an Nährstoffen. Doch die Umgebungsbedingungen verändern sich schlagartig, sobald die Enterobakterien in den menschlichen Darm gelangen: Bei einer Temperatur um 37°C und reichlicher Versorgung mit Kohlenstoff und Stickstoff stehen ihnen dort nur wenig Sauerstoff und freies Eisen (essentieller Nährstoff) zur Verfügung. An solche Veränderungen können sich Bakterien jedoch ohne weiteres anpassen, indem sie einige der für Stoffwechsel oder Virulenz zuständigen Gene einfach an- bzw.

ToxT wiederum aktiviert die Transkription weiterer Virulenzgene, wie die von Toxin(mit)gesteuerten Pili, die einen wesentlichen Virulenzfaktor für die Besiedlung des menschlichen Dünndarms darstellen. 5 Extrachromosomale Elemente Außer ihrem Chromosom besitzen viele Bakterien sog. Plasmide und Bakteriophagen, kleinere, sich 46 (extrachromosomal) unabhängig replizierende Nukleinsäuremoleküle Plasmide sind ringförmige dsDNA-Einheiten, die sich unabhängig selbst replizieren. Sie können ziemlich groß (60–120 kb) bis winzig klein sein (1,5–15 kb).

Damit verbessern sich die Aussichten für einen Austausch von Genmaterial in Bakterienpopulationen. B. Antibiotikaresistenzgene (Abb. 10). B. das hitzestabile Enterotoxin von E. coli verschlüsselt ist) wurden auf Transposons gefunden. B. Kanamycin-Resistenz in Tn5) ■ einfache Transposons wie Tn3 (kodiert Betalaktam-Resistenz). Insertionssequenzen an den Enden zusammengesetzter Transposons können die gleiche oder gegenläufige Orientierung (sog. direkte oder indirekte Repeats) haben. Obwohl sie struktureller Bestandteil zusammengesetzter Transposons sind, bleiben die terminalen IS bei der Übertragung völlig intakt und eigenständig übertragbar.

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