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Mythos und Welt by Walter F. Otto

Posted On March 23, 2017 at 3:17 pm by / Comments Off on Mythos und Welt by Walter F. Otto

By Walter F. Otto

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Meines Anfangs erinnri ich mich nicht. Z u enden hob ich keinen Beruf Und seh das Ende nicht. So bin ich ewig ; denn ich bin! «, das ist das Zauberwort, das den Menschen aus der End­ lichkeit 2u den Sternen erhebt. * A u f das unge­ heure Wort des Titanen: Ich hin kein Gott, ruft Prometheus aus: Und bilde mir so viel ein als einer. Unendlich ? - Allmächtig ? ^ ... Vermögt ihr mich ^ scheiden Von mir seihst l Vermögt ihr mich aust^udehnen. Zu erweitern t(U einer Welt? Also eben das, womit der Mensch am heißesten ringt, geht auch über die K raft der Götter!

Das wußte Hölderlin, wenn er den jungen Dichtern zurief: Seid nur fromm, wie der Grieche war. Eine Menschenart aber, die zu schauen berufen ist, der Mensch des Auges und des Lichtes, konnte die Urformen und Gestaltungen der Welt und des Daseins, die ihm in so wundervoller Klarheit entgegen­ leuchteten, nicht bloß in abstrakter Weise als Fügungen und Ver­ ordnungen betrachten; sie mußten ihm als Wesenheiten göttlichen Seins entgegentreten. Daher ist der echte Dichter, in welcher Zeit und Kultur er lebte, als wahrhaft Schauender immer Polytheist gewesen und hat oft genug mit Bewußtsein in den Griechen seine höheren Verwandten gesehen.

Das kann mir sehr lieb sein«, erwiderte er, mit unterdrücktem Grolle, 74 75 Goethe und die Antike Goethe und die Antike »daß ich Ideen habe, ohne es 2u wissen, und sie sogar mit Augen sehe«. ). Was dieses einzigartige Schauen, das nicht nur Goethes Dichtertum, sondern auch den ganzen Umkreis seines wissenschaftlichen, ja, wie sich noch zeigen w'ird, seines sittlichen Erkennens bestimmte und ihn dem echt griechischen Geiste in erstaunlicher Weise annäherte, für Goethes Daseinsempfindung, ja auch für das, was wir seinen »Glauben« nennen dürfen, bedeutet hat, ist kaum auszumessen.

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