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Pilger, Popen und Propheten: Eine Religionsgeschichte by Christoph Schmidt

Posted On March 23, 2017 at 3:03 pm by / Comments Off on Pilger, Popen und Propheten: Eine Religionsgeschichte by Christoph Schmidt

By Christoph Schmidt

Die religiöse Vielfalt Osteuropas übertrifft die des Westens bei weitem. Das Neben- und Miteinander von Schamanen, Muslimen, Christen und Juden prägte schon das Mittelalter. Im 17. Jahrhundert kamen Buddhisten hinzu.

An der Grenze zwischen Ost- und Westkirche entstanden zudem neue Glaubensrichtungen: Die Unierte Kirche hielt an der byzantinischen Liturgie fest, erkannte aber den Papst an. Und der Chassidismus widmete sich vor allem den ekstatischen und magischen Aspekten der jüdischen culture. Sie alle versuchte der sowjetische Atheismus zu beseitigen, bis er am – auch durch die faith getragenen – Widerstand Polens zerbrach.

Christoph Schmidt entfaltet ein eindrucksvolles landscape des religiösen Lebens zwischen Weichsel und Wolga, führt den Leser vor mittelalterliche Ikonen, in die Schtetl der Frühen Neuzeit, in die Jurten der buddhistischen Kalmüken, aber auch zu den Moscheen der Tataren-Metropole Kazan, die seit Jahrhunderten Zentrum des russischen Islam ist.

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Ebenfalls in Gnesen ließ sich Bolesław 1025 wohl mit päpstlicher Zustimmung zum polnischen König krönen. Auf dieser Grundlage gelang es der neuen Kirche, mit dem Zehnten eine feste Steuer durchzusetzen. Außerdem fielen ihr zahlreiche Stiftungen des Adels zu. Für den langen Weg von der Taufe des Königs bis zur Christianisierung des ganzen Landes waren diese Mittel auch dringend erforderlich. Dieser Weg war gleichbedeutend mit der Umwandlung zahlreicher Stammeskulte zu dem eines gemeinsamen Staates und hatte daher sowohl politische wie kirchliche Priorität.

Dann verweisen auch diese Felszeichnungen darauf, den Schamanen als originären Ausdruck von Nomaden und Jägern zu begreifen. Anders als die späteren Kulturformen waren Nomaden auf Tiere als einzige Nahrungsquelle angewiesen; schon Ackerbauern rückten davon ab. Voraussetzung dessen war allerdings das Ende der letzten Eiszeit (in Norddeutschland ca. ). Erst der 2. Schamanismus 33 Rückgang der Gletscher und das Entstehen fruchtbarer Böden aus dem Abraum der Endmoränen sowie die Verlängerung der Vegetationsperiode schufen die Bedingungen für die Ansiedlung – im Grunde ein Wagnis sondergleichen, von dessen Gefahren auch das Alte Testament wiederholt berichtet.

Gradmesser dieser Rodung waren die von den Landesherrn bewilligten „Freiheiten“, die vor 1200 deutlich zunahmen. In Smolensk etwa ist die erste Kirche für 1101 belegt, als Vladimir Monomach hier eine Kathedrale errichtete. 1137 rückte die Stadt zum Bistum auf, dem zunächst ein Grieche vorstand. In der zweiten Phase während der Mongolenzeit ab 1240 intensivierte sich die Wanderung aus der Steppe in die Mischwaldzone deutlich, auch weil die Reiterheere der Mongolen und Tataren im 3. Orthodoxie und Lateiner 49 Schatten dichter Wälder ihren Hauptvorteil einbüßten, die Beweglichkeit.

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