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Transnationale Karrieren: Biografien, Lebensführung und by Florian Kreutzer, Silke Roth

Posted On March 24, 2017 at 1:15 pm by / Comments Off on Transnationale Karrieren: Biografien, Lebensführung und by Florian Kreutzer, Silke Roth

By Florian Kreutzer, Silke Roth

Die gesellschaftlichen Dynamiken der Globalisierung führen zur zunehmenden inter- und transnationalen Mobilität von Arbeitskräften. In den Beiträgen dieses Sammelbandes werden die Biografien, Lebensführung und Interaktionen von foreign mobilen Ordensfrauen und EntwicklungsmitarbeiterInnen, ManagerInnen und DiplomatInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, FlugbegleiterInnen und RentnerInnen, BörsenmaklerInnen und UnternehmerInnen untersucht. Dabei geht es um die zentrale Frage, wie diese Männer und Frauen durch ihre internationalen Karrieren zur Konstitution transnationaler sozialer Räume, Gemeinschaften und Klassen beitragen. Durch ihre transnationale Mobilität werden diese Menschen zu signifikanten Akteuren der Globalisierung und stellen als solche zugleich eine Allegorie der conditio humana des neuen Zeitalters dar.

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Untergeordnet werden müssten, ist dies bei vielen Auslandsniederlassungen ab einer gewissen Kompetenz- und Einkommensebene sehr schwierig bis unmöglich zu gestalten. „Ja, die Entscheidungen, ja, nee, ähm (verhaspelt sich und gerät etwas ins Stottern), unsere Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, ist beschränkter. Nicht, weil wir mental nicht mehr die gleiche Flexibilität hätten, jetzt auf einmal nach Indien zu ziehen, oder was auch immer die Anfrage ist, sondern jetzt haben wir Kinder. Jetzt haben wir eine Doppelkarriere, die nicht so einfach unterzubringen ist in der Firma, wo einer nicht an den anderen reportieren darf.

So lange Kathy für das 52 Florian Kreutzer Unternehmen als das Anhängsel ihres Mannes galt, erhielt sie keinen internationalen Vertrag, obwohl sie für die Firma im Ausland tätig war. “ (Frank: 5í7/13). Die Emotionen der so Zurückgestellten und zweitklassig Beschäftigten, über die sie selbst nicht mehr ausführlich sprechen möchte, zeigen, dass der internationale Vertrag die entscheidende Basis für den permanenten expatriate status einer transnationalen Karriere und die volle Anerkennung der erbrachten Leistungen durch das Unternehmen ist.

Schütz 2002). In der Bildungs- und Heldengeschichte ist weder vom Scheitern noch vom trauma of moving die Rede (A. T. McCollum 1990). Das liegt nicht nur, aber auch daran, dass es sich in der ganz überwiegenden Mehrzahl um Männergeschichten und damit um die Erfahrungen des leaders, nicht aber um die Erlebnisse der followers, der meist als Anhängsel mitgezogenen Frauen handelt. Die von Audrey McCollum interviewten Frauen, die meist nur das trauma of moving innerhalb der USA und nicht international durchlebt haben bzw.

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