History 2

Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters by Hans-Jörg Gilomen

Posted On March 23, 2017 at 5:54 pm by / Comments Off on Wirtschaftsgeschichte des Mittelalters by Hans-Jörg Gilomen

By Hans-Jörg Gilomen

I. Von der Spätantike zum Mittelalter (5. bis 7. Jahrhundert): Brüche und Kontinuitäten 7
Eine neue christlich geprägte Ökonomie? eight ∙ Rückgang der Bevölkerung 10 ∙ Ansiedlung der «Barbaren» eleven ∙ Ende des «Steuerstaats» 12 ∙ Landwirtschaft thirteen ∙ Ackerbau sixteen ∙ Weinbau 18 ∙ Oliven und Spezialitätenkulturen 19 ∙ Viehzucht, Jagd, Fischerei 19 ∙ Bergbau und Eisenhandwerk 20 ∙ Siedlungsverlagerung, Städte und Handwerk 21 ∙ Handel und Verkehrswege 23 ∙ Wirtschaft der Barbaren 27
II . Vom 7. zum nine. Jahrhundert: ein erster Aufschwung 30
Haupttypen der service provider des Großgrundbesitzes 31 ∙ Geringe Erträge und drohende Mangelkrisen 37 ∙ Gartenbau forty ∙ Weinbau forty-one ∙ Jagd, Fischerei und Viehwirtschaft forty two ∙ Zur Schichtung der Bauern forty three ∙ Anzeichen eines landwirtschaftlichen Aufschwungs forty eight ∙ Technik forty nine ∙ Handwerk forty nine ∙ Bergbau, Metallhandwerk und Geld 50 ∙ Handel 51
III . Das Hochmittelalter: Rückschlag und neues Wachstum vom 10. bis zum thirteen. Jahrhundert fifty five
Die Krise des 10. Jahrhunderts fifty five ∙ Wikinger, Normannen, Sarazenen, Hunnen fifty five ∙ Burgen und Bannherrschaften fifty six ∙ Die Wachstumsphase fifty nine ∙ Bevölkerung 60 ∙ Rodung und Migration sixty one ∙ Produktivität der Landwirtschaft sixty three ∙ Dreizelgenwirtschaft sixty five ∙ Weinbau sixty seven ∙ Technische Neuerungen sixty eight ∙ Verbreitung von Mühlen sixty nine ∙ Steigerung der Eisenproduktion seventy two ∙ Salzgewinnung und Salzhandel seventy three ∙ Entstehung und Gründung neuer Städte seventy six ∙ Handwerk und Zünfte seventy seven ∙ Zunahme des Geldumlaufs seventy nine ∙ Kredit eighty three ∙ Aufschwung des Handels («kommerzielle Revolution») eighty four ∙ Die Anfänge der Hanse 86 ∙ Die Messen der Champagne 88 ∙ Neuerungen im Fernhandel ninety ∙ Neuerungen der Hochseeschifffahrt ninety three ∙ Die Reaktion der Kirche 93

IV. Das Spätmittelalter: Erlahmen, Krisen und erneuter Aufbruch ninety six
Etappen des Niedergangs a hundred ∙ Bevölkerung, Löhne und Preise one zero one ∙ Alternativen der Landwirtschaft 104 ∙ Fernhandel 107 ∙ Banken 111 ∙ Kredit a hundred and fifteen ∙ Bergbau und Metall 117 ∙ Textilproduktion 119 ∙ Verlag und Innovationen im Textilgewerbe 121 ∙ Zünfte 122 ∙ Ausblick 122

Anhang
Leseempfehlungen 124
Register a hundred twenty five

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Jahrhundert in der Pariser Region entstanden und hat sich von da allmählich ausgebreitet in jene Gebiete, in denen auch die neuen Frondienste zuerst aufgekommen sind. Beide für die Herausbildung des klassischen Domanialsystems wichtigen Elemente konnten sich hier verbinden. Der mansus wird jedoch auch zurückgeführt auf das römische jugum, die Bemessungsgrundlage für die Steuern im Umfang einer Fläche, die mit einem Ochsengespann bebaut werden kann, bzw. auf den gallo-römischen Begriff colonica für den bäuerlichen Familienbetrieb.

Jahrhundert in der Auvergne (Abtei Mauriac) und in Nordburgund (Abtei Erster Aufschwung 37 Montierender) belegt ist. Auch bei diesem Typus gibt es praktisch keine Frondienste; Abgaben sind vor allem in Getreide (agrarium) und in Holz (lignaticum) zu liefern. Anders als beim Teilbau werden feste Abgabemengen verlangt. Dieses System wird in direkter Linie auf die Staatsdomänen der spätrömischen Zeit zurückgeführt. Diese seien in die Hände der Kirche und ­einiger Mächtiger gefallen. Der Herr tritt bei diesem Typus den Bauern als reiner Grundrentner entgegen, er fordert nur Ab­ gaben, keine Frondienste, da er kein Salland bewirtschaftet.

Wirtschaftlich brachte dies auch eine Entschatzung der in Klöstern gehorteten Edelmetalle, die dem Wirtschaftskreislauf wieder erschlossen wurden. Am meisten waren die Bauern den Überfällen ausgesetzt. Sie began- 56 Das Hochmittelalter nen, aus den bedrohten Gebieten abzuwandern, was die Strukturen der Grundherrschaften gefährdete. 864 befahl Karl der Kahle, die Bauern der betroffenen Gebiete müssten zumindest zur Saat- und Erntezeit an ihren Wohnorten erscheinen. Mög­ licherweise musste im Zusammenhang mit dieser Fluchtbewegung und mit den Verwüstungen die grundherrschaftliche Belastung der Bauerngüter verringert werden.

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